Portrait: André Fabre

André Fabre, geboren am 9. Dezember 1945, ist ein ehemaliger Jockey aus Frankreich. Doch nicht nur als Jockey erhält er große Anerkennung im Galoppsport, sondern heute als einer der erfolgreichsten Trainer. Trotz seines guten Jura Universitätsabschlusses, entschied sich der Diplomatensohn als Pferdepfleger und Trainer zu arbeiten um seinem Traum, der Jockey-Karriere, näher zu kommen. Als führender Hindernis-Jockey wurde er Sieger des Grand Steeple-Chase de Paris – dem bedeutsamsten Hindernisrennen Frankreichs. Insgesamt gewann er über 250 Rennen und kämpfte sich an die Spitze der Top-Jockeys seiner Heimat.

Vom Top-Jockey zum Top-Trainer

Nach seiner Laufbahn als Jockey folgten jedoch noch größere Erfolge als Trainer. Der in Deutschland aufgewachsene André Fabre war zwar bereits 22 Jahre alt, als er seinen ersten Ritt absolvierte, was dann aber folgte, ist eine sensationelle Karriere. Eines der bedeutendsten Galopprennen der Welt, den Prix de l’Arc de Triomphe, gewann er stolze sieben Mal. 1992 gewann er mit dem Hengst Apple Tree den Preis von Europa – sein seither größter Erfolg in Deutschland, wo er oft Pferde trainierte. Weitere beeindruckende Gewinne waren unter anderem der Breeders‘ Cup Turf 2005, sowie fünf Jahre später das französische Derby und die französischen 2000 Guineas.

Prix de l’Arc de Triomphe auf dem Chantilly Racecouse

Lange arbeitet André Fabre auf dem Trainingsgelände in Chantilly, etwa 30 Kilometer von Paris entfernt. Neben einer Trainingsbahn, einer Sandbahn (siehe Titelbild) und einer Allwetterbahn, umfasst das weitläufige Gelände auch einen Hinderniskurs. Mit Unterstützung seiner Frau, Elisabeth Fabre, trainiert er dort insgesamt 180 Pferde. Auch sie ist eng vertraut mit dem Sport, da sie die erste Frau Frankreichs war, die Hindernisrennen bestritt. Dass Fabre leidenschaftlich gerne mit Pferden zutun hat, zeigt auch sein größtes Hobby Polo.

Heute macht der 71-jährige noch immer mit großartigen Siegen Schlagzeilen, wie zum Beispiel mit dem Sieg der Jersey Stakes beim diesjährigen Royal Ascot. Der von Fabre trainierte Hengst Le Brivido läuft dem begnadeten Trainer den nächsten Erfolg ein.

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