Countdown für das deutsche Derby

Enger Terminplan – mehr Nennungen als je zuvor!

Nur noch drei Tage, dann ist es wieder so weit, und auf der Horner Rennbahn kommt es zum 148. Mal zum Kampf ums Blaue Band. Vom 30. Juni bis zum 5. Juli an sechs Tagen am Stück erwarten uns beim Derby-Meeting Hochspannung und Entertainment auf höchster Stufe. Auch dieses Jahr hoffen wieder viele Jockeys und Trainer auf den großen Gewinn, was sich in den üppigen 667 Nennungen wiederspiegelt. Im vergangenen Jahr gab es vergleichsweise nur 621 Nennungen.

Highlight des Meetings am Sonntag

Auch das Topereignis ist standesgemäß besetzt. Das endgültige Starterfeld des IDEE 148. deutsches Derby umfasst 19 ausschließlich einheimische Dreijährige. Den Wettmarkt führt Colomano an, er holte sich die Favoritenposition durch seinen Sieg im Kölner Oppenheim-Union-Rennen und wird mit der Startnummer 1 ins Rennen gehen. Sein Trainer Markus Klug schickt außer ihm noch sechs weitere Pferde ins Rennen – ein neuer Rekord -, darunter die Zweit- und Drittplatzierten der Union, Windstoß und Northsea Star. In Colomanos Sattel wird wie schon in Köln Andreas Helfenbein Platz nehmen. Eher unverhofft kommt der Derbyritt für Maxim Pecheur. Er vertrat in Köln auf Windstoß den verletzt ausgefallenen Adrie de Vries zur Zufriedenheit des Trainers und des Besitzers und wird den Mitfavoriten nun auch in Horn reiten.

Neben Klug scheint in diesem Jahr wieder Andreas Wöhler gut aufgestellt. Warring States hatte in Köln einen unglücklichen Rennverlauf, gehört aber ebenso weiter zum Favoritenkreis wie Langtang, der bei seinem letzten Auftritt vor Hamburg das Iffezheimer Derby-Trial für sich entschied. Auch die Jockey-Besetzung mit den erfahrenen Eddie Pedroza auf Warring States und Jozef Bojko auf Langtang überrascht wenig. Außerdem lohnt immer ein Blick auf das schon viermal im Derby siegreiche Gespann aus Trainer Peter Schiergen und Jockey Andrasch Starke, das zuletzt 2015 mit Nutan vorn war und 2017 mit Enjoy Vijay ins Rennen geht. Dessen bisher beste Form ist Platz zwei beim Bavarian Classic, nur um Nasenlänge hinter Warring States.

Die inzwischen erfolgte Auslosung der Startboxen hat die Spannung weiter erhöht, denn Colomano erhielt mit Nummer 17 eine weit außen liegende Box zugelost. Wöhler wirkte zufriedener, Warring States bekam die günstige Box 4, Langtang geht aus der 7 ins Rennen.

Gewinnerpferd 2014 „Sea the Moon“ von Trainer Markus Klug

Spielt das Wetter mit?

Erheblichen Einfluss auf den Ausgang des wichtigsten deutschen Galopprennens könnte aber auch in diesem Jahr das Wetter nehmen. Die Prognosen weisen darauf hin, dass wie schon im Vorjahr ausgerechnet beim Meeting größere Mengen Regen fallen könnten. Da könnte dann das Horner Moor seinem Namen wieder alle Ehre machen und kurzfristig das Klassement kräftig durchmischen.

 

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